Ratgeber für Unternehmen

Was kostet ein Headhunter?

Die kurze Antwort: In Deutschland zahlen Unternehmen für eine erfolgreiche Besetzung üblicherweise 20 bis 35 Prozent des Bruttojahresgehalts. Hier steht, wie die Modelle funktionieren, was im Preis drin sein sollte und woran Sie ein faires Angebot erkennen.

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Die Modelle

Drei Honorarmodelle im Vergleich

Fast alle Headhunter und Personalberatungen in Deutschland rechnen nach einem dieser drei Modelle ab.

ModellTypische HöheWann wird gezahlt?Risiko für Sie
Erfolgshonorarca. 20 bis 30 % des JahresgehaltsNur bei EinstellungGering: keine Einstellung, keine Kosten
Retainerca. 25 bis 35 % des JahreszieleinkommensIn Raten, meist zu Beginn, bei Vorstellung und bei UnterschriftHöher: erste Raten auch ohne Einstellung fällig
FestpreisPauschale je PositionJe nach VertragAbhängig davon, ob an Erfolg geknüpft

Die Spannen sind Marktüblichkeiten, keine festen Tarife. Basis ist meist das vereinbarte Bruttojahresgehalt einschließlich fester Bonusbestandteile.

Rechenbeispiel

Was das konkret bedeutet

Ein Projektingenieur mit 70.000 Euro Bruttojahresgehalt:

14.000 €bei 20 % Erfolgshonorar
17.500 €bei 25 %
24.500 €bei 35 % Retainer

Dagegen steht, was die offene Stelle kostet: verschobene Projekte, Überstunden im Team, entgangene Aufträge und im schlechtesten Fall die Kündigung der Kollegen, die die Lücke tragen. Bei technischen Schlüsselrollen im Mittelstand übersteigen diese Kosten das Honorar in aller Regel nach wenigen Monaten.

Checkliste

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

Bei Vektor

So rechnen wir ab

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet ein Headhunter für Unternehmen?

In Deutschland liegt das Honorar für eine Fach- oder Führungskraft üblicherweise bei etwa 20 bis 35 Prozent des Bruttojahresgehalts der eingestellten Person. Bei einem Jahresgehalt von 70.000 Euro sind das grob 14.000 bis 24.500 Euro. Wo genau es liegt, hängt vom Modell (Erfolgshonorar, Retainer, Festpreis), von der Schwierigkeit der Suche und von den Garantien ab.

Was ist der Unterschied zwischen Erfolgshonorar und Retainer?

Beim Erfolgshonorar zahlt das Unternehmen nur, wenn eingestellt wird. Beim Retainer wird das Honorar in Raten gezahlt, meist zu Beginn, nach Vorstellung der Kandidaten und bei Vertragsunterschrift, und zum Teil auch dann fällig, wenn die Suche ohne Einstellung endet.

Zahlt der Bewerber etwas an den Headhunter?

Nein. Für Kandidaten ist die Vermittlung durch einen seriösen Headhunter kostenlos. Das Honorar trägt immer das suchende Unternehmen.

Was kostet Headhunting bei Vektor?

Wir arbeiten ausschließlich erfolgsbasiert: Das Honorar wird erst fällig, wenn die Stelle besetzt ist. Keine Vorkosten, kein Retainer. Geht der Kandidat in der Probezeit, besetzen wir kostenlos nach. Die genauen Konditionen stimmen wir abhängig von Rolle und Komplexität individuell ab.

Lohnt sich ein Headhunter für den Mittelstand?

Dann, wenn eine Stelle wirtschaftlich wehtut, solange sie offen ist, und Anzeigen keine passenden Bewerber bringen. Ein Projektingenieur, der sechs Monate fehlt, kostet in verschobenen Projekten und Überstunden schnell mehr als das Honorar.

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